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Interview zum morgigen Forum in Rostock zu Snowden

Auf der Seite das-ist-rostock.de findet sich ein Interview [1] mit Prof. Dr. Elizabeth Prommer [2], die Direktorin des Institutes für Medienforschung am Lehrstuhl für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Uni Rostock ist. Zudem ist sie Prodekanin der Philosophischen Fakultät Rostock [3]. Es geht um die Podiumsdiskussion zu Snowden [4] und dem Ziel, ihm die Ehrendokterwürde zu verleihen.

Ein Ausschnitt aus dem Interview:

das-ist-rostock.de: Was antworten Sie, wenn Ihnen jemand vorwirft, dass das alles ein PR-Coup ist, um die Uni in Nordosten bundesweit ins Gespräch zu bringen?

Elizabeth Prommer: Denen sage ich, dass ausgerechnet Rostock gute Gründe für dieses Ehrendoktor-Verfahren hat. Und das nicht nur, weil wir die einzige philosophische Fakultät der Bundespublik sind, die in einem ehemaligen Stasi-Gebäude untergebracht ist und unsere Historiker auch die Stasi-U-Haft und das Rostocker Stasi-Dokumentationszentrum betreuen. In Rostock ist die wissenschaftliche Arbeit zu Fragen der Überwachung, des Rechtsstaates, des Totalitarismus besonders wichtig, hier liegt unser Schwerpunkt. Wir sind da besonders sensibel, auch weil wir Lehrer ausbilden für Englisch, für Deutsch, für Philosophie, für Geschichte und viele andere Fächer. Wir legen besonderen Wert darauf, kritische, mündige Lehrer auszubilden. Edward Snowden hat uns sehr deutlich gezeigt, was vorher nur geahnt und als Teufel an die Wand gemalt wurde. Durch ihn lernen wir derzeit das Ausmaß und die Methoden dieser Überwachung kennen.

Weiterlesen… [5]

Die Kurz-URL zu diesem Artikel ist: http://gehirnknoten.de/r0CsQ

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